Essenbach ist mehr als nur „weiter so“

Presse

Die SPD präsentiert sich in Kompetenzteams

Vor gut besuchtem Haus setzte der SPD-Ortsverein Markt Essenbach seine Kandidatenvorstellungen in Mirskofen fort. „Wir müssen uns den Herausforderungen der Zukunft für den Markt Essenbach stellen, mit einem „Weiter so“ geht das nicht“, so der Vorsitzende Martin Hujber.

Nach Themenbereichen stellten die jeweiligen Sprecher ihre Teams vor. Im Bereich „Wirtschaft, Arbeit und Finanzen“ machte Veronika Lackerbauer deutlich, dass es der SPD bei der Ansiedlung von Gewerbe vorrangig um sozial verträgliche Arbeitsplätze gehe und die Gemeinde unbedingt die Planungshoheit für ihre Gewerbeflächen wahrnehmen müsse.

Mit Mobilitätskonzepten wie Ruftaxis, Pendelbussen sowie Wiederbelebung von Bahnhaltepunkten erläuterten Florian Gremmer und Martina Hesse-Hujber, worauf es der SPD im Bereich „Mobilität“ ankommt. Eine Stärkung der Daseinsvorsorge innerhalb der Ortszentren spielt dabei eine wesentliche Rolle. „Je stärker wir Aktivitäten im Ort halten können, umso weniger mobil muss die Bevölkerung sein“, so die beiden Sprecher.

Bei Klimaschutz und Nachhaltigkeit forderte Marktgemeinderat Martin Hujber unter anderem, dass im Außenbereich keine Baugenehmigungen mehr ohne tatsächliche Privilegierung erteilt werden dürften, ebenso sei ein Flächenmanagement für Bauland- und Gewerbeentwicklung erforderlich. Neben der Erschließung regenerativer Energien mit Bürgerbeteiligung wird sich die SPD auch für dezentrale Wärmenetze mit Biomasse einsetzen.

Die Listenführerin und derzeitige Marktgemeinderätin Viola Ruis-Neugebauer führte mit Gertraud Weiß, Christina Heckinger-Raßhofer und Hannelore Honold die Schwerpunkte für das Kompetenzteam „Soziales“ aus, die im Bereich „Senioren“ beim Ausbau von Tagespflege und betreutem Wohnen und im Bereich „Jugend“ bei der Beschäftigung eines Jugendhelfers liegen. „Jugendarbeit kann nicht nur in Vereinen geleistet werden. Es müssen auch dezentrale Aufenthaltsmöglichkeiten für die Jugendlichen geschaffen werden, die von einem Jugendhelfer betreut werden“, so Heckinger-Raßhofer. Zudem gäbe es immer mehr Jugendtrainer, die dankbar für professionelle Unterstützung seien.

Antonio D’Auria erläuterte für das Kompetenzteam „Bildung, Kultur und Tourismus“ den Aufbau einer Marketing- und Tourismusstrategie, die die kulturelle Vielfalt im Markt fördern werde.

Abschließend wies Martin Hujber noch auf die anstehenden Veränderungen durch das neue Landratsamt hin, die dem Markt viele Möglichkeiten böten, beispielsweise mehr ÖPNV und einen neuen Bahnhaltepunkt. Außerdem forderte er eine weiterführende Schule. „Ein Landkreisgymnasium werden wir nicht mehr bekommen, aber eine Realschule muss drin sein.“

 
 

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